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Steirische Pädagogen blicken hinter die Kulissen der Europäischen Union

EU-Lehrerseminar in der Pädagogischen Hochschule Steiermark

Lehrer diskutieren über EU-Themen © europedirect
Lehrer diskutieren über EU-Themen
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Kempel und Zikulnig sprechen bei Lehrerseminar © europedirect
Kempel und Zikulnig sprechen bei Lehrerseminar
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Graz (16.01.2014) Im Rahmen eines Lehrerseminars berichtete heute Dr. Willy Kempel, der Abteilungsleiter im Bundesministerium für ist und in der Vergangenheit 11 Jahre in Brüssel in verschiedenen Funktionen tätig war, im Rahmen eines Lehrerseminars in der Pädagogischen Hochschule Graz sehr schwungvoll von seinen Erfahrungen in der EU. Seinen Vortrag, den rund fünfzig Lehrer besuchten, startete er mit den Worten „EU und WIR" und hob hervor, dass die EU jedem Bürger wichtig sein sollte und dass wir alle Mitspracherecht haben. Im Besonderen sprach er über die Werte und die Interessen der EU und die Spannungsfelder die sich dadurch bilden. Der Europa-Experte betonte in seinem Vortrag, den er sehr interaktiv gestaltete, die zu erwartenden Entwicklungen bis 2030 und das die EU ein wichtiges Werkzeug zum „Überleben im globalen Dorf" sei. Kempel scheute auch nicht davor zurück, die aktuellen Problematiken der EU anzusprechen. Die Lehrer interessierten sich speziell für die Regulierungswut der EU und landwirtschaftliche Förderungen. Danach durften die Lehrer in einem Rollenspiel drei EU-Themen diskutieren. Die Lehrer selbst wurden zu EU-Ministern und EU-Botschaftern. Abschließend stellte Kempel den Gedanken einer europäischen Föderation vor, die seiner Ansicht nach nicht sehr weit entfernt ist von der heutigen EU.

Im Anschluss an Kempels Vortrag informierte Heidi Zikulnig wie Lehrer das Angebot von „europe direkt" in Anspruch nehmen können. Sie sprach über die Wichtigkeit für die Förderung von Schulfahrten nach Brüssel und die damit verbundenen EU Workshops. Damit mache man die EU konkret für junge Menschen, die in diesem Mai das Europäische Parlament wählen werden. Zikulnig sprach über die Bedeutsamkeit von Lehrern als Multiplikatoren. Auch forderte sie die Lehrer auf die EU-Tagesnews zu abonnieren um informiert zu sein und die Fragen von Schülerinnen und Schülern beantworten zu können. Auch berichtet sie vom Café Europa, das eine gute Möglichkeit bietet  Schülerinnen und Schüler mit Europa Experten zu vernetzen. Die Themen welche im Café Europa besprochen werden, sind von höchster Aktualität und spannend aufbereitet. Am Ende bekamen die Lehrer noch verschiedene Prospekte und EU-Zündhölzer damit „uns in Europa ein Licht aufgeht".

Maria Urbas 

 

 

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