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EU-Tagesnews 22.09.2014

Ewa Kopacz als Regierungschefin vereidigt

Warschau. Der polnische Präsident Bronislaw Komorowski hat am 22.9.2014 Ewa Kopacz als neue Regierungschefin vereidigt. Die 57-jährige tritt die Nachfolge von Donald Tusk an, der im Dezember als EU-Ratsvorsitzender nach Brüssel geht. Zusammen mit der bisherigen Parlamentspräsidentin Kopacz legten auch die Minister den Amtseid ab. Bis auf fünf Minister waren sie bereits im Kabinett von Tusk. Wichtigster Personalwechsel: Außenminister Radoslaw Sikorski ist nicht länger Mitglied der Mitte-Rechts-Regierung, neuer Außenminister ist Grzegorz Schetyna.

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Globale Proteste vor UN-Klimagipfel

In New York werden am 23.9.2014 mehr als 120 Staats- und Regierungschefs zum UN-Klimagipfel zusammenkommen. New York selbst begeht zudem seine jährliche Klimawoche mit vielen Veranstaltungen. Im Vorfeld haben über den ganzen Globus verteilt haben Tausende Umweltschützer am 21.9.2014 für einen besseren Schutz des Weltklimas demonstriert. In New York zogen Tausende zwei Tage vor dem Klima-Gipfel der Vereinten Nationen durch die Straßenschluchten von Manhattan. In London kamen nach Angaben der Organisatoren 40000 Menschen zusammen. In Melbourne nahmen 10000 teil, um vor den Folgen der globalen Klimaerwärmung zu warnen. Ähnliche Märsche gab es auch in anderen Städten, etwa Rio de Janeiro oder Lagos.

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Maßnahmen gegen Steuervermeidung durch Unternehmen

Die EK hat das Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der internationalen Steuervermeidung durch Unternehmen begrüßt, das am 21.9.2014 von den G20-Finanzministern in Cairns, Australien, gebilligt wurde. Die Minister einigten sich auf einen ersten Empfehlungskatalog, der sich einigen im Aktionsplan der OECD zur Bekämpfung von Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung festgelegten Schlüsselbereichen widmet. Durch die Umsetzung der Empfehlungen soll weltweit für mehr Steuergerechtigkeit und einen gerechteren Wettbewerb gesorgt werden. Die EU hat sich aktiv in die Arbeit der OECD eingebracht und bemüht sich gleichzeitig darum, ihre eigenen ehrgeizigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Steuervermeidung in Europa voranzubringen.

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Europäische Mobilitätswoche: Autofreier Tag

Auf sanfte Mobilität hinweisen und umweltfreundliche Alternativen zum Auto aufzeigen - diese Ziele verfolgt die Europäische Mobilitätswoche, die am 22.9.2014 mit dem autofreien Tag zu Ende geht. Der Autofreie Tag geht auf eine Aktion des französischen Umweltministeriums us dem Jahr 1998 zurück, Diese Idee wurde von der EU 1999 übernommen. Auch in Österreich steigt die Zahl der teilnehmenden Gemeinden Jahr für Jahr: 540 Gemeinden weisen auf umweltfreundliche Alternativen zum Auto hin, sperren zum Teil ihre Ortskerne für den Autoverkehr, veranstalten Radtouren oder Gewinnspiele. In der Steiermark ist die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr von 84 auf 129 Gemeinden deutlich gestiegen.

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Auslandsaufenthalte steigern Beschäftigungsfähigkeit

Junge Menschen, die einen Teil ihres Studiums oder ihrer Ausbildung im Ausland absolvieren, eignen sich nicht nur neue Fachkenntnisse an, sondern auch wichtige Querschnittskompetenzen, die von den Arbeitgebern sehr geschätzt werden. Eine neue Studie zur Wirkung von Erasmus belegt, dass sich AbsolventInnen mit internationaler Erfahrung sehr viel besser auf dem Arbeitsmarkt behaupten. Die Wahrscheinlichkeit, über längere Zeit arbeitslos zu sein, ist halb so groß wie bei denjenigen, die nicht im Ausland waren, und fünf Jahre nach dem Abschluss ist ihre Arbeitslosenquote um 23 % niedriger. Die von unabhängigen Experten erstellte Studie ist die bislang umfangreichste dieser Art; sie basiert auf fast 80000 Rückmeldungen.

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EU-Fördermittel zur besseren Vulkanausbruchvorhersagen

Vulkanausbrüche sind schwer vorherzusagen. Angesichts der gestiegenen seismischen Aktivität des isländischen Vulkans Bárðarbunga und des Lavastroms am Holuhraun-Feld wird das Gebiet von Experten, die große Mengen dort erhobener Daten auswerten, genau überwacht. Denn als Reaktion auf den Ausbruch des Eyjafjallajökull hat die EU Forschungsarbeiten für genauere Frühwarnungen finanziert. Die bei solchen Projekten verfolgten Ansätze sollen Katastrophenschutzbehörden und wirtschaftlich bedeutenden Akteuren wie Fluggesellschaften mehr Zeit geben, um effizient reagieren zu können, wodurch ein Beitrag zum Schutz von Menschenleben und zur Minderung der Schäden für die Wirtschaft Europas geleistet wird.

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Erde erreicht bald kritische Erwärmung

Vor dem UNO-Klimagipfel am 23.9.2014 mahnen Wissenschaftler die Staaten eindringlich, sich mehr für Klimaschutz zu engagieren. Wenn sich die CO2-Emissionen nicht ändern, seien in drei Jahrzehnten - einer Menschengeneration - die noch verbleibenden 1.200 Milliarden Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen, schreibt das internationale Team in der Fachzeitschrift "Nature Geoscience". Als Haupt-Emittenten von Kohlendioxid gelten die Verbrennung fossiler Brennstoffe und die Zementproduktion. Emissionen allein aus diesen beiden Bereichen stiegen im vergangenen Jahr um 2,3 Prozent und damit auf den Rekordwert von 36 Milliarden Tonnen. Hinzu kommen noch 3,2 Tonnen CO2 aus der Vernichtung von Wäldern.

=>Externe Verknüpfung nature.com

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