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EU-Projekt vernetzt die Steiermark mit Nachbarländern

"Capacitiy Building" für mehr EU-Förderungen im Programm Citizenship

Patrick Schnabl - Leiter der Abteilung Kultur, Europa, Außenbeziehungen - eröffnete die Abschluss-Konferenz des Projektes im Europahaus Graz © Europe Direct Steiermark / Marco Miedl (alle Fotos honorarfrei bei Namensnennung)
Patrick Schnabl - Leiter der Abteilung Kultur, Europa, Außenbeziehungen - eröffnete die Abschluss-Konferenz des Projektes im Europahaus Graz
© Europe Direct Steiermark / Marco Miedl (alle Fotos honorarfrei bei Namensnennung)

Graz (05.12.2014). - Mit großem Erfolg wurde diese Woche Graz das steirische EU-Projekt „Capacity Building Programme in the Adria-Balkan Countries" abgeschlossen. Gemeinden und Initativen aus sechs Nachbarländern aus dem Adria-Balkan-Raum arbeiteten dabei Konzepte aus, um EU-Förderungen aus dem Programm "Europa für Bürgerinnen und Bürger" ("Citizenship") während der EU-Förderperiode 2014-2020 optimal auszunützen. In Workshops in Kroatien, Slowenien, Serbien, Bosnien, Italien und in der Steiermark wurden dabei unter Führung des Europaressorts des Landes Steiermark neue Kontakte geknüpft. Die Präsentation der Ergebnisse erfolgte gestern und heute (4.-5.12.2014) bei der Abschlusskonferenz des Projektes im Europahaus Graz statt.

Im Mittelpunkt der Konferenz, die vom Leiter der zuständigen Abteilung 9, Patrick Schnabl, eröffnet wurde, stand die Präsentation der Ergebnisse des Projektes. Darüber hinaus fand eine Reihe an Fachvorträgen über die aktuellen Entwicklungen in den Adria-Balkan Ländern statt. So sprachen Vedran Dzihic vom Österreichischen Institut für internationale Politik und der Journalist Norbert Mappes-Niediek in ihren Inputs über die Chancen, Gefahren und mögliche Stolpersteine für die Staaten Südosteuropas auf dem Weg in die EU. Der zweite Tag der Konferenz widmete sich schließlich ganz der weiteren Vernetzung und Kooperation der teilnehmenden Länder und Organisationen und bot Möglichkeiten, neue mögliche Projektpartner kennen zu lernen, Ideen auszuarbeiten und neue EU-Projektvorschläge zu diskutieren.

Im Rahmen des Projektes CAP-ABC wurden in den Workshops, Trainingsmaßnahmen und Vernetzungsaktivitäten zwischen Gemeinden, Kulturvereinigungen und anderen Nichtregierungsorganisationen aus den beteiligten Ländern neue Netzwerke geschaffen. So sind etliche Ideen und Projekt entstanden, gleichzeitig wurden die Kompetenzen von Einrichtungen für die Teilnahme an den Europäischen Förderprogrammen zur transnationalen Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Kultureinrichtungen gestärkt.

Für die Durchführung des gesamten Projekts auf Initiative von Landesrat Christian Buchmann war als Lead-Partner das Referat Europa und Außenbeziehungen in der steirischen Landesverwaltung zuständig. In der Steiermark hat sich die Akademie Graz beteiligt, in den anderen Staaten bzw. Regionen nahmen daran durchwegs die Verbände von Städten und Gemeinden teil. Die Programmgestaltung lag bei der Leiterin von "Europe Direct Steiermark", Heidi Zikulnig. Als Projektleiter zeichnete sich Georg Müllner vom Verein Auxilium verantwortlich. Das Gesamtvolumen von CAP-ABC betrug mehr als 120.000 Euro, es wurde zu 80 Prozent aus dem Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger" getragen, das zum besseren Verständnis zwischen der Europäischen Union und ihren Bürgerinnen und Bürger beitragen soll und versucht, das Bewusstsein dafür zu erweitern, was es bedeutet, Europäer/in zu sein, sowie bei der Entwicklung eines europäischen Identitätsgefühls zu helfen.

Bildergalerie

CAP-ABC 
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