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EU-Tagesnews 08.10.2015

Aktuelles aus der Europäischen Union

  • Hollande und Merkel zur Lage der EU
  • König Felipe VI. von Spanien im Europäischen Parlament
  • Neue Regeln für Online-Zahlungsdienste: Mehr Wettbewerb und Sicherheit, weniger Kosten
  • "Small-Claims"-Verfahren ausgeweitet: Schwellenwert auf 5000 Euro angehoben
  • Hauspreise im Euroraum um 1,1% gestiegen, in EU um 2,3 %
  • Knapp über 40% der EU-Bevölkerung leben in Städten

Hollande und Merkel zur Lage der EU

In einer Debatte am gestern am Nachmittag mit den Fraktionsvorsitzenden im Europäischen Parlament sind der französische Präsident François Hollande und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel auf die aktuelle Lage in der EU und die Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen, insbesondere hinsichtlich der Flüchtlingskrise, eingegangen.

Wer bei der Debatte was gesagt hat, kann man Externe Verknüpfung hier nachlesen...


König Felipe VI. von Spanien im Europäischen Parlament

König Felipe VI. von Spanien ruft in Hinblick auf die Flüchtlingskrise zu Großzügigkeit, Solidarität und Verantwortlichkeit auf. Gestern sprach er vor den EU-Abgeordneten und betonte, die Europäische Union solle in der Flüchtlingskrise mit Großzügigkeit, Solidarität und Verantwortlichkeit agieren. In seinen Eröffnungsworten sagte EU-Parlamentspräsident Martin Schulz: "Ich wünsche mir, dass Spanien in den kommenden Jahren weiterhin mit seiner Leidenschaft und seinen Ideen zum Erfolg Europas beiträgt."

In seiner Ansprache vor dem EU-Parlament verwies Seine Majestät König Felipe VI. von Spanien auf das "extreme Leid der Menschen, die vor Gewalt und Fanatismus nach Europa fliehen". Hunderttausende Flüchtlinge setzten ihre Hoffnungen in Europa. Für sie sei die Europäische Union ein "Ort des Friedens, des Wohlstands und der Gerechtigkeit." Der König von Spanien forderte: "Wir können diese Menschen nicht im Stich lassen." 

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Neue Regeln für Online-Zahlungsdienste: Mehr Wettbewerb und Sicherheit, weniger Kosten

Die Neufassung der EU-Vorschriften für Zahlungsdienste soll verstärkte Sicherheitsanforderungen bringen, den Verbrauchern eine größere Auswahl verschaffen und mit den neuesten Entwicklungen Schritt halten. Heute haben dazu die Europa-Abgeordneten ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. Damit soll auch der Wettbewerb unter den Anbietern verbessert werden, um so die Kosten für Zahlungsdienste zu senken, und die Entwicklung mobiler und Online-Zahlungsanwendungen gefördert werden.

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“Small-Claims”-Verfahren ausgeweitet: Schwellenwert auf 5000 Euro angehoben

Bald können noch mehr EU-Bürger und kleine Unternehmen das vereinfachte EU-Verfahren nutzen, mit dem in grenzübergreifenden Fällen Schulden in geringer Höhe eingefordert werden können. Am 7. Oktober haben die Europa-Abgeordneten entsprechende Maßnahmen verabschiedet. Nun muss der Rat diesen Kompromiss mit dem Europäischen Parlament noch formell billigen. Mit den neuen Vorschriften wird der Schwellenwert für im Verfahren zugelassene Forderungen von 2000 auf 5000 Euro steigen.

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Hauspreise im Euroraum um 1,1% gestiegen, in EU um 2,3 %

Die Hauspreise, gemessen durch den Hauspreisindex (HPI), stiegen im zweiten Quartal 2015 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal im Euroraum um 1,1% und in der EU um 2,3%. Diese Daten stammen von Externe Verknüpfung Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union.

Gegenüber dem ersten Quartal 2015 stiegen die Hauspreise im zweiten Quartal 2015 im Euroraum um 1,2% und in der EU um 1,3%. Die höchsten vierteljährlichen Anstiege wurden in Zypern (+7,4%), Österreich (+6,4%), Dänemark und Spanien (je +4,1%) registriert. Rückgänge wurden in Rumänien (-1,1%), Malta (-0,3%) und Italien (-0,1%) verzeichnet.

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Knapp über 40% der EU-Bevölkerung leben in Städten

Anlässlich des Welttags des Wohn- und Siedlungswesens, der unter dem Motto „Öffentliche Räume für alle" steht, veröffentlicht Eurostat Informationen über die städtische Bevölkerung in der EU.

Im Jahr 2014 lebten 40 von 100 Personen in der Europäischen Union (EU) in dicht besiedelten Gebieten (Städte), 28 von 100 in dünn besiedelten Gebieten (ländliche Gebiete) und 32 von 100 in Gebieten mit mittlerer Bevölkerungsdichte (kleinere Städte und Vororte). Zwischen den Mitgliedstaaten der EU bestehen erhebliche Unterschiede: In einigen Ländern lebt die Bevölkerung vorwiegend in Städten, in anderen wiederum hauptsächlich in ländlichen Gebieten.

Mit einer durchschnittlichen Gesamtbewertung von 6,9 auf einer Skala von 0 bis 10 war die städtische Bevölkerung in der EU im Alter ab 16 Jahren insgesamt mit den Erholungs- und Grünflächen in ihrer Stadt zufrieden, wenn auch in geringerem Ausmaß als die Bevölkerung in dünn besiedelten Gebieten (7,4/10).

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