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EU-Tagesnews 01.04.2016

Aktuelles zur Europäischen Union

  • Einladung Café Europa: "Bosnien-Herzegowina auf dem Weg in die EU", 4. April, Graz
  • Noch immer zu viele Verkehrstote in der EU
  • Gipfeltreffen EU-Indien in Brüssel
  • Haupthandelspartner der EU 2015: Bei den Ausfuhren die USA, bei den Einfuhren China
  • EU finanziert Milch für 350.000 syrische Kinder
  • EU-Schulmilch- und Schulobstprogramme: Mehr Geld und besserer Unterricht für Kinder

Einladung Café Europa: "Bosnien-Herzegowina auf dem Weg in die EU", 4. April, Graz

Mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Friedensabkommen von Dayton hat Bosnien-Herzegowina nun den Antrag zum EU-Beitritt gestellt. Man sprach einerseits von einem „großen Tag", andererseits vom „Beginn einer langen Reise". Was erwartet der langjährige Manager und nunmehrige Botschafter von Bosnien-Herzegowina in Österreich, Tomislav Leko?

Diskutieren Sie vor Ort mit oder verfolgen Sie unser Café Europa via Livestream:

4. April 2016, ab 17 Uhr

Medienzentrum Steiermark
Hofgasse 16
8010 Graz

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Noch immer zu viele Verkehrstote in der EU

Die von der EU-Kommission veröffentlichten Statistiken zur Straßenverkehrssicherheit 2015 bestätigen, dass die Straßen Europas nach wie vor die sichersten der Welt sind, auch wenn die Zahl der Verkehrstoten in jüngster Zeit langsamer zurückgeht. Im vergangenen Jahr starben auf den Straßen in der EU 26.000 Menschen, das sind 5.500 weniger als 2010. Die mit Toten und Verletzten im Straßenverkehr verbundenen sozialen Kosten (Rehabilitation, Gesundheitsversorgung, Sachschäden usw.) werden auf mindestens 100 Mrd. EUR geschätzt.

EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc zeigte sich besorgt: „Jeder Tote oder Schwerverletzte ist einer zu viel. Wir haben in den vergangenen Jahrzehnten beeindruckende Ergebnisse bei der Verringerung der Zahl der Verkehrstoten erziel; der gegenwärtige Stillstand ist jedoch alarmierend. Wenn Europa die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 halbieren will, muss noch viel mehr getan werden." In Österreich ist die Zahl der Verkehrstoten in den letzten fünf Jahren um 14% gesunken, allerdings zwischen 2014-2015 um 10% gestiegen.

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Gipfeltreffen EU-Indien in Brüssel

Die EU war am 30. März 2016 in Brüssel Gastgeberin des 13. Gipfeltreffens EU-Indien. Im Mittelpunkt der Gespräche standen Handel und Investitionen, Energie und Klimawandel, Wasser, Migration sowie Außen- und Sicherheitspolitik. Die Gipfelteilnehmer haben eine gemeinsame Erklärung angenommen und ihren Willen bekräftigt, die strategische Partnerschaft EU-Indien auszubauen.

Beide Seiten erkannten die Bedeutung einer verstärkten Zusammenarbeit in den Bereichen nachhaltige Entwicklung und Umwelt an. In diesem Zusammenhang verabschiedeten sie eine gemeinsame Erklärung zur Wasserpartnerschaft Indien-EU. Ferner nahmen sie eine gemeinsame Erklärung zu einer Partnerschaft für saubere Energie und Klimaschutz an. 

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Haupthandelspartner der EU 2015: Bei den Ausfuhren die Vereinigten Staaten, bei den Einfuhren China

Im Jahr 2015 blieben die Vereinigten Staaten (619 Mrd. Euro bzw. 18% des gesamten Warenverkehrs der EU) und China (521 Mrd. bzw.15%) die zwei wichtigsten Handelspartner der Europäischen Union (EU) im Warenverkehr, mit deutlichem Vorsprung vor der Schweiz (253 Mrd. Euro bzw. 7%) und Russland (210 Mrd. bzw. 6%). Dennoch überwiegt der Handel zwischen den EU-Mitgliedstaaten.

Weitere Informationen zum Externe Verknüpfung internationaler Warenverkehr im Jahr 2015...


EU finanziert Milch für 350.000 syrische Kinder

Die Europäische Kommission hat ein mit 30 Mio. EUR dotiertes Programm genehmigt, um 350.000 syrische Kinder mit Trinkmilch zu versorgen. Damit ergänzt sie die bereits umfangreiche EU-Hilfe für die Opfer des Syrienkrieges.

Die Programmmittel stammen aus dem mit 500 Mio. EUR ausgestatteten Hilfepaket zur gezielten Unterstützung der europäischen Landwirte, das die Kommission 2015 vorgelegt hat. Die mit den Geldern angekaufte Milch sollte aus der EU stammen.

Das mit 30 Mio. EUR dotierte Programm unterstützt somit die europäischen Landwirte durch den Ankauf von Trinkmilch und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der großen Herausforderungen, vor denen die EU aufgrund der Flüchtlingskrise steht. Die Milch soll im Rahmen eines bereits laufenden EU-finanzierten Schulspeisungsprogramms an Kinder in Syrien verteilt werden.

Weitere Externe Verknüpfung Informationen zum Programm...


Schulmilch- und Schulobstprogramme: Mehr Geld, besserer Unterricht für Kinder

Die Schulmilch- und Schulobstprogramme sollen stärker unterstützt und der Unterricht über gesunde Ernährungsgewohnheiten verbessert werden, so steht es in einem Gesetzentwurf. Dem Text zufolge werden nun die EU-Schulmilch- und Schulobstprogramme zusammengeführt und die jährliche Finanzausstattung um 20 Millionen Euro auf 250 Millionen Euro erhöht.

Die Mitgliedstaaten, die am Schulprogramm teilnehmen, verpflichten sich, Kinder über gesunde Ernährungsgewohnheiten aufzuklären, sowie über lokale Nahrungsmittelketten, ökologischen Landbau, nachhaltige Erzeugung oder die Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung. Kindern sollte auch die Landwirtschaft wieder näher gebracht werden, beispielsweise durch Besuche von Bauernhöfen.

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