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EU-Tagesnews 25.10.2016 (EU-Verteidigungspolitik, EU-Mittel für Flüchtlinge, Termine...)

Neuigkeiten aus der Europäischen Union

  • Österreich beim ökologischen Landbau in der EU führend
  • Sollte die EU ihre Verteidigungspolitik überarbeiten?
  • EU-Mittel schützen Flüchtlinge in Griechenland vor dem Winter
  • Industrielle Transfettsäuren: Einführung von Obergrenzen
  • Steirische Europatermine

Steirische Europatermine (Anmeldungen erforderlich!)

Externe Verknüpfung "Das europäische Dorf" - Eine Seminarreise nach Weiz, Gleisdorf, Feldbach...
am 2.11.2016, Abfahrt 08:00 Uhr, Rückkunft 17:30

Externe Verknüpfung "Russland und der Westen - Misstrauen und Abgrenzung"
am 15.11.2016, ab 17:00 Uhr spricht Osteuropa-Experte Gerhard Mangott auf Einladung der Österreichisch-Russischen Gesellschaft im Medienzentrum, Hofgasse 16, in Graz

Externe Verknüpfung Fairtrade-Gemeindetagung 2016, Rathaus Köflach, am 30.11.2016, ab 18:00 Uhr


Österreich beim ökologischen Landbau in der EU führend

Mit einer Fläche von über 11 Millionen Hektar entfielen 6,2% der in der Europäischen Union landwirtschaftlich genutzten Fläche auf den ökologischen Landbau und damit seit 2010 um fast zwei Mio. Hektar gestiegen. Eine ähnliche Entwicklung ist bei der Anzahl der registrierten ökologischen Erzeuger zu beobachten. Ende 2015 waren in der EU 271.500 ökologische Landwirte gemeldet, was einem Anstieg um 5,4% gegenüber 2014 entspricht. Der ökologisch bewirtschaftete Flächenanteil ist je nach EU-Mitgliedstaat sehr unterschiedlich.

Den höchsten Anteil verzeichnete 2015 Österreich, wo ein Fünftel (20% oder 552.000 ha) der gesamten Anbaufläche ökologisch genutzt wurde. Darauf folgten Schweden (17% bzw.519.000 ha) und Estland (16% bzw. 156.000 ha). Neben dieser Spitzengruppe meldeten auch die Tschechische Republik (14% bzw. 478.000 ha), Italien (12% bzw. 1.493.000 ha) und Lettland (12% bzw. 232.000 ha) eine ökologische Bewirtschaftung von über 10% der Anbauflächen.

Weitere Informationen auf der Externe Verknüpfung Homepage von Eurostat...


Sollte die EU ihre Verteidigungspolitik überarbeiten?

Der Außenausschuss im Europäischen Parlament stimmte am 24. Oktober über einen Bericht ab, der eine "permanente und systematische Zusammenarbeit im Bereich der Verteidigung" im Rahmen einer Europäischen Verteidigungsunion fordert. Europa steht vor zahlreichen Sicherheitsbedrohungen und Herausforderungen. Ist das bestehende NATO-zentrische Verteidigungsmodell ausreichend oder sollte die EU eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten anstreben und mehr in die Verteidigung investieren?

Externe Verknüpfung Nähere Informationen...


EU-Mittel schützen Flüchtlinge in Griechenland vor dem Winter

Die Europäische Kommission unterstützt das Griechische Rote Kreuz bei der Verteilung dringend benötigter Güter an Migranten und Flüchtlinge, die während der Wintermonate in den Lagern bleiben. Dank der Mittel aus der Soforthilfe kann das Rote Kreuz Hilfsgüter wie warme Decken, Schlafsäcke, Regenmäntel, Wollsocken, Hauben, Handschuhe und Schals an Migranten und Flüchtlingen in sieben verschiedenen Lagern auf dem griechischen Festland verteilen. Die Kommission unterstützt auch andere humanitäre Hilfsorganisationen in Griechenland.

Nähere Information zur Externe Verknüpfung Migrationspolitik der Europäischen Kommission...


Industrielle Transfettsäuren

Fastfood, Fertiggerichte, Chips, Margarine,... Diese und viele andere Lebensmittel können industrielle Transfettsäuren (TFS) enthalten. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen kann ein hoher Konsum industrieller Transfette das Risiko für Fettleibigkeit, Diabetes, Unfruchtbarkeit, Alzheimer oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Die EU-Abgeordneten stimmen diese Woche über eine Entschließung ab, die bindende Grenzwerte für diese künstlich erzeugten Transfettsäuren in Lebensmitteln fordert.

Die Europäische Union verfügt über keine gemeinsamen Vorschriften, die den Transfettgehalt in Lebensmittelerzeugnissen regeln oder eine entsprechende Kennzeichnung vorschreiben. In Dänemark, Österreich, Ungarn und Lettland sind gesetzliche Höchstwerte zur Begrenzung des Anteils an industriell hergestellten Transfetten in Lebensmitteln festgelegt. In Belgien, Deutschland, den Niederlanden, Polen, dem Vereinigten Königreich und Griechenland wiederum gibt es freiwillige Beschränkungen. Nationale Ernährungsempfehlungen wurden von den Regierungen in Bulgarien, Malta, der Slowakei, dem Vereinigten Königreich und Finnland ausgegeben.

Die Europäische Kommission hat im Dezember 2015 einen Bericht über Transfettsäuren in Lebensmitteln veröffentlicht und die Schlussfolgerung gezogen, dass eine gesetzliche Obergrenze für den Gehalt an industriellen Transfettsäuren die effizienteste Maßnahme zur Bewältigung des Problems sei.

Externe Verknüpfung Nähere Informationen...


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