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Kunst und Kultur als aktivster Bereich der Alpen-Adria-Allianz

Kärntens LH Peter Kaiser übergab nach vier Jahren die Präsidentschaft an die kroatische Gespanschaft Varaždin

In Klagenfurt tagte der Alpen-Adria-Rat © europa.steiermark.at / js
In Klagenfurt tagte der Alpen-Adria-Rat
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Der Gespan von Varaždin, Radimir Čačić, übernahm von Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser für die nächsten zwei Jahre den Vorsitz 
Der Gespan von Varaždin, Radimir Čačić, übernahm von Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser für die nächsten zwei Jahre den Vorsitz
Čačić will gemeinsam mit der steirischen Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene und in Bereichen wie Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung intensivieren. 
Čačić will gemeinsam mit der steirischen Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene und in Bereichen wie Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung intensivieren.

Klagenfurt/Graz (23.11.2017). Die vor vier Jahren neu gegründete "Alpen Adria Allianz" hat bisher 177 Projekte in ihren Mitgliedsregionen in Österreich, Kroatien, Slowenien und Ungarn erfolgreich unterstützt. Diese stolze Bilanz zog Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser, der die Präsidentschaft im Alpen-Adria-Rat gestern (22.11.2017) an den Regierungschef der kroatischen Gespanschaft Varaždin, Radimir Čačić, übergab. Großes Lob erhielt die Steiermark, die den Bereich Kunst und Kultur betreut, der mit 59 Projekten nicht nur mit Abstand am erfolgreichsten war, sondern auch die meisten EU-kofinanzierten Folgeprojekte aufstellen konnte. Die für internationale Beziehungen verantwortliche steirische Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl dankte dem Landeshauptmann Peter Kaiser für dessen erfolgreiche Amtsführung als Präsident. Gleichzeitig begrüßte sie die Absicht von Radminir Čačić, Initiativen für die Wirtschaft innerhalb der Alpen-Adria-Region auszubauen.

Čačić, will die Marke der Alpen-Adria Allianz sichtbarer machen, das vorhandene Budget optimal nützen und vermehrt EU-Gelder für Projekte lukrieren. "Unsere Allianz soll in Europa wahrgenommen werden. Der wirtschaftliche Austausch und Zusammenhalt sind daher wichtig und wir sollten klar erkennbare positive Resultate aufweisen können", lautete sein Statement. Als Vorbild dazu bezeichnete er die Steiermark. Dort wurde nicht nur im Bereich Kunst und Kultur ein Drittel aller AAA-Projekte betreut, die Steiermark stellte auch insgesamt mit 52 steirischen Institutionen als Lead-Partnern den größten Anteil.

Insgesamt 17 Projekte, die von der Alpen-Adria-Allianz mit zusammen 18.500 Euro unterstützt worden waren, konnten erfolgreich EU-Kofinanzierungen in Anspruch nehmen. Dabei wurden von der Europäischen Union aus den Programmen "Erasmus +", "Europe für Citiziens" und "Creative Europe" zusammen rund 440.000 Euro bereitgestellt. Landeshauptmann Kaiser: "Wir konnten dank der Unterstützung der EU ein Vielfaches von unserem Einsatz zurückbekommen!"

Im kommenden Jahr können die Regionen des Alpen-Adria-Raumes auf 40 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit zurückblicken. So wurde am 28. November 1978 in Venedig die "Arge Alpen-Adria" gegründet, um eine permanente Zusammenarbeit von Nachbarregionen aus Ländern mit unterschiedlichen Gesellschaftssystemen aus Ungarn, Jugoslawien, Österreich sowie zeitweise Italien und Deutschland einzurichten. Der Fall des "Eisernen Vorhangs", die Selbständigkeit Sloweniens und Kroatiens und später auch die Tatsache, dass nunmehr alle beteiligten Staaten der EU angehören, machte Änderungen erforderlich. "2013 wurde aus einer technokratischen Organisation eine Allianz. Die Transformation war wichtig und das Ziel, Menschen und Organisationen zu unterstützen, ist durchaus gelungen. Wir können nach vier Jahren eine erste, durchaus zufrieden stellende Bilanz ziehen", betonte Landeshauptmann Kaiser in seinem Rückblick.

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