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BREXIT: Auswirkungen für die Steiermark nach 432 zu 202 Stimmen gegen "Deal"

Großbritannien ist viertwichtigster Exportmarkt der Steiermark

Graz (16.01.2019). Mit einer klaren Mehrheit von 432 gegen 202 Stimmen lehnte das britische Parlament am Dienstagabend den EU-Austrittsvertrag des Vereinigten Königreichs ab, den die Regierung von Theresa May mit den anderen 27 EU-Mitgliedsstaaten ausgehandelt hatte. Dies dürfte sich auch auf die Steiermark auswirken, zumal Großbritannien mit einem Anteil von mehr als fünf Prozent aller Ausfuhren (2017: direkt 875 Mio. €, indirekt rund 375 Mio. €) der viertwichtigste Exportmarkt ist. So  Das Internationalisierungscenter Steiermark (ICS) wird deshalb die Informationsangebote über Großbritannien als Fokusregion 2019 weiter verstärker, erklärte Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl am Dienstag. Großbritannien macht 13 Prozent der EU-Bevölkerung aus und ist ein sehr wichtiger Handelsmarkt innerhalb der Europäischen Union", unterstrich Eibinger-Miedl. Für Oktober 2019 ist die Reise einer steirische Wirtschaftsdelegation nach London geplant, um neue Kontakte zu knüpfen und die Zusammenarbeit unter den neuen Bedingungen auszubauen.

Unternehmern steht darüber hinaus im ICS eine eigene Hotline zur Verfügung unter 0316 601-400. 

Das Europareferat des Landes Steiermark hat eine umfangreiche Information mit Fragen und Antworten zum Thema "Brexit und die Steiermark" ausgearbeitet, die bis zum endgültigen EU-Austritt des Vereinigten Königreichs laufend aktualisiert wird.
=> europa.steiermark.at/brexit

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