Friaul-Julisch Venetien - Italien
Die Zusammenarbeit mit Friaul-Julisch Venetien reicht bis in die späten 1970er Jahre zurück, als die Steiermark Gründungsmitglied der ARGE Alpe Adria war. Seit der Neugründung der Alpen-Adria-Allianz (AAA) 2013, die über so genannte „Contact Points" und „Thematical Contact Points" verfügt, ist die italienische Partnerregion nicht mehr Mitglied des AAA-Netzwerkes. Neben einem im Jahr 2002 abgeschlossenen, auf vier Jahr befristeten bilateralen Partnerschaftsabkommen war bzw. ist die Steiermark durch länderübergreifende (EU-)Projekte (CAP-AB, SOLICRIS) mit der oberitalienischen Region verbunden.
Friaul-Julisch Venetien ist eine autonome Region im äußersten Nordosten Italiens. Die Region hat eine Fläche von 7.933 km² und rund 1,19 Mio. Einwohnerinnen und Einwohner.
Neben der Landessprache Italienisch spricht man in Teilen des Landesteiles Slowenisch: Im Kanaltal, in der Slavia veneta, im Gebiet Collio, im Görzer Karst, in einigen Gemeinden der Bisiacaria und im Résiatal.
Einen wesentlichen Wirtschaftsfaktor der Region bildet der laufend wachsende Hafen Triest, der Hauptumschlagplatz für Öl und einer der bedeutendsten Containerhäfen Italiens ist. Neben der Schiffbauindustrie verfügt die Region über eine Bandbreite von Unternehmensnetzwerken, etwa in der Lebensmittelindustrie, der Möbelfertigung und Metallverarbeitung, aber auch im Bereich digitaler Technologien. Mit Städten wie Grado und Lignano Sabbiadoro an der Adria sowie Triest ist Friaul-Julisch Venetien auch eine bedeutende Tourismusregion.
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