30 Jahre Europa vor Ort: Von der Erfolgsgeschichte zur Zukunftsvision
Europa ist in der Südweststeiermark längst Teil des Alltags. Seit dem EU-Beitritt Österreichs im Jahr 1995 haben zahlreiche europäische Initiativen und Förderprogramme dazu beigetragen, regionale Projekte umzusetzen, Zusammenarbeit zu stärken und neue Perspektiven zu eröffnen.
Anlässlich dieses Jubiläums lädt das LEADER-Kooperationsprojekt „Europa erleben - die Region stärken" am Dienstag, 24. November 2026, um 18 Uhr ins Greith Haus in St. Ulrich in Greith ein.
Unter dem Titel „30 Jahre Europa vor Ort - Von der Erfolgsgeschichte zur Zukunftsvision" geht es nicht nur darum, auf bisherige Erfolge zurückzublicken. Im Mittelpunkt steht auch die Frage, welche Chancen, Herausforderungen und Ideen die kommenden 30 Jahre prägen werden.
Von den ersten LEADER-Projekten bis heute
Den Auftakt bildet ein Blick auf die Anfänge der europäischen Regionalentwicklung in der Steiermark. Vor rund drei Jahrzehnten haben engagierte Pionierinnen und Pioniere die ersten LEADER-Regionen aufgebaut und damit wichtige Grundlagen für die Zusammenarbeit vor Ort geschaffen.
Die Filmproduktion „Österreich Bild: Vision und Zusammenhalt - Die Kraft der steirischen Regionen" von Regisseur Wolfgang Scherz zeigt, wie aus Innovationsgeist, Eigeninitiative und regionalem Zusammenhalt Projekte entstanden sind, die Wirtschaft, Bildung und Kultur bis heute prägen.
Wie sieht Europas Zukunft in den Regionen aus?
Im Anschluss diskutieren Expertinnen und Experten über die Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte, aktuelle europäische Herausforderungen und Zukunftsperspektiven für die Region.
Auf dem Podium vertreten sind:
- Mag. Stefan Börger, LL.M., Richter am Landesverwaltungsgericht und ehemaliger Leiter des Europareferats des Landes Steiermark, mit Perspektiven zu EU-Reformen, Wettbewerbsfähigkeit und Rechtsstaatlichkeit.
- Polonca Kosi Klemenšak, MA, Bildungsmanagerin am Bildungshaus Retzhof und Erasmus+-Botschafterin, mit Schwerpunkten auf grenzüberschreitender Zusammenarbeit und Demokratiebildung.
- Mag. Sabine Maria Radl, Kommunikationsexpertin der Wirtschaftskammer und Vorstandsmitglied der Europäischen Bewegung Österreich, mit Einblicken in Beteiligung, Europakommunikation und ehrenamtliches Engagement.
- NRAbg. Bgm. Mst. Joachim Schnabel, Vorsitzender der LEADER-Region Südsteiermark, mit Perspektiven zu Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Regionalentwicklung.
- Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie europäische Zusammenarbeit auch künftig zur Entwicklung lebendiger und zukunftsfähiger Regionen beitragen kann.
Auch EUROPE DIRECT Steiermark ist Kooperationspartner der Veranstaltung. An einem eigenen Informationsstand haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich über die Europäische Union, ihre Programme und Angebote zu informieren und Fragen direkt zu stellen.
Ein gemeinsam bereitgestelltes Buffet lädt im Anschluss zum gemütlichen Ausklang und persönlichen Austausch ein.
Europa spielerisch entdecken und 30 Jahre Regionalentwicklung erleben
Ein weiteres Highlight ist der gemeinsam mit Tricky City entwickelte Actionbound „Der Schatz vor unserer Haustür". Die digitale Schatzsuche vermittelt auf spielerische Weise Wissenswertes über die Region und Europa. Bei der Veranstaltung erfahren Interessierte, wie sich das Angebot im Unterricht, in Gemeinden, Vereinen oder in der Freizeit einsetzen lässt.
Außerdem kann die multimediale Ausstellung „30 Jahre - viele Perspektiven" besucht werden. Die von Nina Ortner zum 30-jährigen Jubiläum des Regionalmanagements Südweststeiermark kuratierte Ausstellung stellt Menschen in den Mittelpunkt, die die Region mitgestaltet haben. Fotografien, Videos und Podcasts geben Einblicke in die Entwicklung der Südweststeiermark und ihre Zukunftsperspektiven.
Termin und Anmeldung
Wann: Dienstag, 24. November 2026, 18:00 bis 20:00 Uhr
Wo: Greith Haus, St. Ulrich in Greith
Eintritt: Kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.
Informationen und Anmeldung finden Sie
hier.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des LEADER-Kooperationsprojekts der Regionen Schilcherland und Südsteiermark statt und wird von Bund, Land und Europäischer Union unterstützt.


