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EU-Tagesnews 23.09.2014

Deutsche Industrie wächst nur noch minimal

Die deutsche Industrie wächst kaum noch, berichtet das Handelsblatt am 23.9.2014. Der Einkaufsmanagerindex fiel im September um 1,1 auf 50,3 Punkte, wie das Markit-Institut am Dienstag zu seiner Umfrage unter rund 400 Unternehmen mitteilte. Damit rutschte das Barometer auf den tiefsten Stand seit 15 Monaten ab. Es hält sich nur noch knapp über der Marke von 50 Zählern, ab der ein Wachstum zum Vormonat signalisiert wird. Von Reuters befragte Ökonomen hatten 51,2 Punkte vorausgesagt. Die Aufträge schrumpften erstmals seit Juni 2013 wieder, was die Aussichten eintrübt. Während der exportabhängigen Industrie die vielen internationalen Krisen wie der Konflikt mit Russland zu schaffen machen, können die Dienstleister auf einen robusten Binnenmarkt bauen.

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Goggle fordert mehr Freiheiten für Technologiefirmen

Google-Chef Eric Schmidt hat von der EU mehr Freiheiten für Technologiefirmen gefordert. Sie müsse „einen echten digitalen Binnenmarkt" schaffen, sagte er am 22.9.2014 in Brüssel. Wenn regulatorische Hürden wegfielen, hätten Start-up-Unternehmen direkt Zugang zu einer Milliarde Kunden - „einem Markt, der größer ist als die USA". Europa könnte so die hohe Arbeitslosigkeit angehen. Europa müsse Risikoträger ermutigen, denn Unternehmer seien vorrangig in Kulturen zu finden, die sie ermutigten, Risiken einzugehen. Google steht seit 2010 im Visier der EUnion: Im Mittelpunkt steht der Vorwurf, dass Google Suchergebnisse manipuliere.

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Österreichs BIP 2013 um 9,5 Milliarden höher

Neue EU-Standards bei der Berechnung des Bruttoinlandsprodukts erhöhen Österreichs Wirtschaftsleistung auf einen Schlag um 9,5 Milliarden Euro auf 322,6 Mrd. Euro im Jahr 2013. Unter anderem werden nun auch Ausgaben für Forschung und Entwicklung von der Statistik Austria als Investitionen miteinberechnet. Mit der Revision wurden alle BIP-Daten bis 1995 neu berechnet. Das durchschnittliche Wirtschaftswachstum in Österreich von 1,9 Prozent pro Jahr im Zeitraum 1995 bis 2013 bleibt trotz Neuberechnung unverändert, teilte die Statistik Austria am 23.9.2014 mit. Das errechnete BIP-Wachstum für 2013 senkten die Statistiker um 0,1 Prozentpunkte auf 0,2 Prozent. 2012 blieb das BIP-Plus unverändert bei 0,9 Prozent, 2011 wurde es um 0,3 Prozentpunkte auf 3,1 Prozent angehoben.

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EK begrüßt Netzwerk der öffentlichen Arbeitsverwaltungen

Die EK begrüßt die offizielle Eröffnung des Netzwerks der öffentlichen Arbeitsverwaltungen, einer neuen Kooperationsstruktur, die die Mitgliedstaaten bei der Abstimmung ihrer Strategien und Maßnahmen gegen Arbeitslosigkeit unterstützt und den europäischen Rahmen für die wirtschaftspolitische Steuerung stärkt. Insbesondere im Hinblick auf die praktische Umsetzung der Jugendgarantie - der ambitionierten EU-weiten Reform, die allen arbeitslosen Menschen unter 25 dabei helfen soll, Arbeit zu finden -, ist es wichtig, die Unterstützung für junge Menschen durch die öffentlichen Arbeitsverwaltungen der Mitgliedstaaten auszubauen. Das Gremium des neuen Netzwerks trifft am 23.9.2014 in Brüssel zum ersten Mal zusammen.

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Das Römische Reich mit digitaler Technologie entdecken

Möchten Sie unter der Führung eines alten Kaufmanns und seines Neffen die geheimen Schätze des Römischen Reiches entdecken? Neue Technologien machen diese unglaubliche Reise möglich. Am 23.9.2014 wurde in vier verschiedenen Städten - in Rom, Amsterdam, Sarajevo und Alexandria - eine spannende neue Ausstellung eröffnet: ‚Keys to Rome‘ wird von einem von der EU geförderten Netz von Archäologen, Architekten, Informatikern und Kommunikationsfachleuten organisiert. Die Besucher entdecken die Geheimnisse der Familie durch Gegenstände, die ihren Vorfahren gehörten und können die Geschichten hinter den Gegenständen zu entschlüsseln. In Rom gibt ein Stadtplan den Besuchern das Gefühl, die Stadt heute und vor 2000 Jahren zu Fuß zu erkunden.

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Mehr als 20.000 Ebola-Infizierte bis November

Laut einer neuen WHO-Studie soll sich Ebola trotz aller Gegenmaßnahmen rasant weiterverbreiten: Die Weltgesundheitsorganisation rechnet bis Anfang November mit mehr als 20.000 Infizierten. Das geht aus einer Untersuchung der WHO und des Imperial College in London hervor. Die WHO hat nach jüngsten Daten in Westafrika bis 18. September 5762 Ebola-Patienten registriert, 2793 davon waren gestorben. Die Dunkelziffer dürfte wesentlich höher sein. Für die neue Studie haben die Wissenschaftler die Daten seit dem Ausbruch im vergangenen Dezember analysiert. Dabei gewannen sie auch Erkenntnisse darüber, wie viele Erkrankte an dem Virus sterben.

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EU-Fördermittel 2014-2020 - Even more money for Styria?

Die Steiermark steht vor der Herausforderung, ihre zuletzt hervorragende Position bei der Inanspruchnahme von EU-Förderungen in der neuen Förderperiode 2014-2020 zu halten bzw. sogar zu übertreffen. Welche Strategie müssen Unternehmen, NGOs und öffentliche Einrichtungen bei ihren EU-Projekten einschlagen? Das ist die zentrale Frage des Cafe Europa am 26. September 2014 - dem Europäischen Tag der Sprachen- in englischer Sprache: Das ist die zentrale Frage dieses "Café Europa", das als Kick-off-Veranstaltung des Masterstudiengangs „European Project und Public Management" der FH JOANNEUM und der International Business School Austria stattfindet. Wir laden herzlich ein, über Livestream und -Chat im Internet teilzunehmen:

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