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Café Europa: "Der junge Staat Kosovo - Chancen und Herausforderungen"

Am 13. März 2015 ab 14 Uhr im Medienzentrum des Landes Steiermark, Hofgasse 16, Graz

Anmeldung, Livestream und Online-Chat

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=> Live-Übertragung und Online-Chat
Freitag, 13. März 2015 ab 14 Uhr

=> Externe Verknüpfung Online-Anmeldung für Studiogäste mit dem Anmeldeformular bis 12. März, 12 Uhr 


 

Kosovo – Wie verläuft der Demokratisierungsprozess?

Einladung zum Download © Akademie Graz
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© Akademie Graz
 

Der Kosovo ist jüngst wieder in die Medien gekommen durch die verstärkte Auswanderung junger Kosovarinnen und Kosovaren nach Europa. Ein Weg, der nun über Serbien und geringe Kontrollen am Weg über Ungarn nach Österreich möglich wurde. Damit wird der Blick wieder auf die immer noch schwierige Situation am Westbalkan gelenkt. Angesichts aktueller Krisen in der Ukraine scheinen die Ambitionen der EU im Beitrittsprozess von Serbien und Kosovo etwas in den Hintergrund getreten zu sein.

Dennoch bleibt der Kosovo ein zentraler Test für das europäische Friedens- und Integrationsprojekt. Nach dem Krieg 1999 mündete die internationale Intervention in die Unabhängigkeit des Kosovo 2008. Diese ist jedoch nach wie vor umstritten: Trotz schrittweiser Annäherung lehnt Serbien weiterhin die Unabhängigkeit ab und auch fünf Mitgliedsstaaten der EU haben den Kosovo noch nicht anerkannt.

Der Staatsaufbau im Kosovo gestaltet sich als schwieriger Prozess. Seit 1999 hat sich zunächst die UN und seit 2008 überwiegend die EU mit dem Aufbau von staatlichen Strukturen durch UNMIK und EULEX bemüht, doch sind diese Missionen selbst in die Krise geraten.

Die zentrale Frage dieser Diskussion wird sein: Was sind die Hindernisse für das Entstehen gefestigter staatlicher Strukturen und den Demokratisierungsprozess im Kosovo?

Darüber spricht Univ.-Prof. Dr. Florian Bieber, Zentrum für Südosteuropastudien der Karl-Franzens-Universität Graz, mit Botschafter Dr. Johann Brieger, Botschaft der Republik Österreich im Kosovo.

 

 

Hintergründe

Nach dem Krieg 1999 mündete die internationale Intervention in die Unabhängigkeit des Kosovo 2008. Diese ist jedoch nach wie vor umstritten: Trotz schrittweiser Annäherung an Serbien lehnt Serbien weiterhin die Unabhängigkeit ab und auch fünf Mitgliedsstaaten der EU haben den Kosovo noch nicht anerkannt.

Der Kosovo war die ärmste Region am Balkan und auch heute noch, nach der Unabhängigkeitserklärung, ist die Wirtschaftslage schlecht, die Arbeitslosigkeit extrem hoch und der Kampf gegen die Korruption scheint aussichtslos. Eine Zukunft gibt es für viele junge Menschen nur im Ausland.

 

Das Café Europa Kosovo im Jänner

Im Fokus der Café Europas im Jänner und jetzt im März 2015 stehen die europäischen Perspektiven des Kosovo sowie der Prozess des State Building, den die EU durch die Rechtsstaatsmission EULEX unterstützt.

Wie sind die wirtschaftlichen und politischen Zukunftsperspektiven für den Kosovo? Zu diesen Fragen diskutierten bereits im Jänner 2015 Norbert Mappes-Niediek, Journalist und Südosteuropa-Experte und Rexhep Bajrami, Europäische Initiative für Kosovo im Medienzentrum des Landes Steiermark in Graz.

 
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