Austausch zu nachhaltigen Museumsstrategien im Steiermark-Büro Brüssel
Am 4. Mai 2026 besuchten Mitarbeiterinnen der Schell Collection, des Graz Museums sowie des Diözesanmuseums Graz das Steiermark-Büro in Brüssel. Der Besuch fand im Rahmen einer Erasmus+-Kooperation statt, die sich mit dem Thema "Museen neu denken - Nachhaltigkeit ff" sowie der Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) in der Museums- und Kulturlandschaft befasst.
Im Mittelpunkt standen der fachliche Austausch und die Vernetzung mit europäischen Partnern. Gastgeber des Programms war unter anderem das Haus der Europäischen Geschichte in Brüssel, das als Plattform für den Dialog über europäische Geschichte und Identität dient.
Seitens des Steiermark-Büros wurden die zentralen Aufgaben und Tätigkeitsfelder des Verbindungsbüros vorgestellt. Dabei wurde insbesondere die Bedeutung der Netzwerkarbeit auf europäischer Ebene hervorgehoben, um die Interessen der Steiermark wirkungsvoll in europäische Entscheidungsprozesse einzubringen.
Inhaltlich beschäftigten sich die Gespräche unter anderem mit der Herausforderung, museale Inhalte für ein internationales Publikum zugänglich zu machen - insbesondere im Hinblick auf sprachliche Vielfalt. Zudem wurde die Rolle von Museen bei der Vermittlung von grundlegenden Werten wie Demokratie und Rechtsstaatlichkeit diskutiert, die zunehmend an Bedeutung für die Ausstellungs- und Bildungsarbeit gewinnen.
Abschließend wurden weitere Kooperationsmöglichkeiten angesprochen, insbesondere im Hinblick auf Kontakte zu Kulturexpertinnen und -experten im Bereich Europa und Internationales, um den Austausch künftig weiter zu vertiefen.




