Abschlussgespräch mit Artist-in-Residence Peter Kutin
Beim Abschlusstreffen mit Peter Kutin, steirischer Artist-in-Residence 2026 im renommierten Zentrum für zeitgenössische Kunst Wiels, und Martina Schachner, Galeristin der Patinoire Royale Bach, am 26. Juni 2026 äußerte sich Peter Kutin durchwegs begeistert über seinen Arbeitsaufenthalt in der Hauptstadt der EU. Er bezeichnete diesen als das bereicherndste und fruchtbarste Kapitel aller bisher von ihm in Anspruch genommenen Arbeitsstipendien.
Im Wiels ist es Usus, dass ein persönlicher Mentor den Künstler im Arbeitsprozess auf wöchentlicher Basis begleitet. Dadurch entsteht eine zusätzliche Ebene des Austauschs und der kontinuierlichen Begleitung, die kreative Prozesse fördert und den künstlerischen Output deutlich steigert. Außerdem hob Peter Kutin hervor, dass durch die Anwesenheit zahlreicher Stipendiatinnen und Stipendiaten aus aller Welt sowie die hohe Rotation an Künstlerkolleginnen und -kollegen vielfältige internationale Kontakte geknüpft werden können. Gleichzeitig entsteht ein Austausch zwischen unterschiedlichen Kunstsparten, der wiederum Cross-over-Projekte zwischen verschiedenen Disziplinen und künstlerischen Techniken anregt.
Kontakt zur Kunstszene soll erhalten bleiben
Das Ende des Stipendiums im Juni 2026 bedeutet jedoch keineswegs einen endgültigen Abschied von Brüssel. Peter Kutin plant, der Brüsseler Kunstszene auch künftig verbunden zu bleiben - nicht zuletzt aufgrund des Kontakts zu Martina Schachner, die durch ihre langjährige Tätigkeit als Galeristin in Brüssel über ein beachtliches Netzwerk verfügt und dieses gerne für ihren Landsmann öffnet.
Fazit des sechsmonatigen Stipendiums ist ein intensiver fachlicher und persönlicher Austausch, der zu einer Weiterentwicklung und Verfeinerung der künstlerischen Gestaltungsprozesse führte. Während seines Aufenthalts im Wiels gelang es Peter Kutin, komplexe klingende Skulpturen zu erschaffen. Seine Arbeit, die sich mit dem Verhältnis von Klang zu anderen Medien - insbesondere der digitalen Sphäre und deren Einfluss auf unseren Alltag - beschäftigt, hat dadurch eine wesentliche Neuausrichtung erfahren. Das Experimentieren mit unterschiedlichen Materialien, auch auf konzeptueller Ebene, sowie der intensive persönliche Austausch werden zweifellos in seine künftigen Arbeiten einfließen und einen roten Faden für sein weiteres künstlerisches Schaffen bilden. Der Aufenthalt im Wiels wird Peter Kutins künftiges künstlerisches Schaffen nachhaltig prägen und seine grenzüberschreitende sowie interdisziplinäre Arbeitsweise weiter stärken.



