Café Europa Westbalkan: "Mirroring society/editing reality* - film art in the Western Balkans

Graz (10.2.2022). „Und...Action!" hieß die Losung, mit der das Diskussionsformat Café Europa Westbalkan am 10. Februar in seine dritte Runde startete. Schließlich stand die Kooperationsveranstaltung mit der Diagonale - Festival des österreichischen Films diesmal ganz im Zeichen der Filmkunst und ihrer soziopolitischen Bedeutung für die Gesellschaft(en) am Westbalkan. Am Online-Podium: Linda Lllulla Gashi, Executive Director von DokuFest Prizren (Internationales Dokumentar- und Kurzfilmfestival, Kosovo), und Senad Halilbašić, österreichischer Drehbuchautor, Dramaturg und Theaterwissenschaftler bosnischer Herkunft.

Senad Halilbašić trat gleichsam in einer "Doppelrolle" auf, ist er doch auch Drehbuchautor des Films "Korida", den das Publikum nach der Online-Diskussion mit einem elektronischen Gutscheincode über den Kino VOD Club streamen konnte.

Die Filmszene am Westbalkan blüht, Produktionen wie „Quo vadis, Aida?" oder „Hive" werden international gefeiert, fahren europäische Filmpreise und sogar Oscar-Nominierungen ein. Die jüngere Vergangenheit der Region wird dabei ebenso thematisiert wie aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. Welche Rolle spielt Filmkunst in der Identifikation einer Gesellschaft mit sich selbst? Ist sie lediglich Spiegel des Alltagslebens oder nimmt sie einen aktiveren Part im gesellschaftspolitischen Diskurs ein?

Diesen und ähnlichen Fragen widmeten sich die beiden Podiumsgäste unter der Gesprächsleitung von Armina Galijas vom Zentrum für Südosteuropastudien der Universität Graz. 

* © Javed Akhtar

 
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