Bilinguale Grundschule in Santiago/Atitlan, GUATEMALA

Solidaritätsgruppe Edelschrott

[05.07.2004] Durch die Unterzeichnung des Friedensvertrages von 1996 nach einem 36-jährigen Bürgerkrieg wurde das Recht der indianischen Bevölkerung auf kulturelle Eigenständigkeit festgeschrieben. Die Regierung verpflichtete sich damit, die zweisprachige schulische Erziehung in den indianischen Gebieten zu ermöglichen. In weiterer Folge entstanden zahlreiche private Initiativen zur Einrichtung bilingualer Schulen. In Santiago am Atitlansee war der regionale Radiosender die treibende Kraft für die Einrichtung einer derartigen Schule, unterstützt durch eine Bausteinaktion an österreichischen Schulen und Institutionen. Österreichische Lehrer, die am IAG (Instituto Austriaco Guatemalteco) unterrichten, arbeiten seit Jahren bei diesem Projekt mit. Im Vorjahr wurden ein Lehrerzimmer, die Direktion, ein Computerraum und Toiletten erbaut. Dieses Jahr sind der Ankauf einer Computereinrichtung sowie Verputzarbeiten geplant.
Landesförderung: € 10.000,-
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