Bau einer Kindernotunterkunft in Gwanda, Matabeleland Süd / SIMBABWE

Erklärung von Graz für solidarische Entwicklung - EVG

[05.07.2010] Die AIDS-Pandemie in Simbabwe fordert immer mehr Opfer. Besonders betroffen davon sind jene Kinder, deren Eltern an AIDS sterben und sie alleine zurückbleiben. Oft werden diese dann von Verwandten oder Nachbarn in die nächst größere Stadt gebracht und ausgesetzt. In Gwanda finden ausgesetzte Kinder im lokalen Krankenhaus notdürftig Unterkunft, bis sie an eine Partnerorganisation (SOS-Kinderdorf, Kinderheime etc.) weitervermittelt werden können. Oftmals müssen die Kinder bis zu einem Jahr illegal im Krankenhaus wohnen und sind auf Zuwendungen der Krankenschwestern, Ärzte und Patienten angewiesen. Viele erkranken, nicht wenige versterben oder verschwinden während dieses Zeitraums. Der Bau einer Notunterkunft in Gwanda soll diesen Kindern ein menschenwürdiges Dach über den Kopf bieten, bis eine endgültige Bleibe gefunden ist. Die Organisation Ingalo Zomusa Trust stellt mit Unterstützung der Gemeinde ein Grundstück dafür zur Verfügung und wird die Betreuung der Kinder sicherstellen.

Landesförderung: € 2.310,00
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