Entwicklungszusammenarbeit: Aktion zur Abschaffung der Folter, BRASILIEN

Eine-Welt-Kreis Weiz, Gruppe Axé

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ACAT Brasilien - christliche Aktion zur Abschaffung der Folter

[09.08.2004] Angesichts der unmenschlichen Praxis der Folter, ihre Auswirkungen und der Nichtverfolgung der Verantwortlichen will sich die ACAT mit allen Kräften dafür einsetzen, dass die Folter abgeschafft wird. Die Opfer sollen ihre menschliche Würde wieder erlangen. Die Verantwortlichen sollen zur Rechenschaft gezogen werden und eine neue Mentalität in der Polizei und in den Strafanstalten einziehen.
Der steirische Priester Günther Alois Zgubic war acht Jahre lang in Weiz als Kaplan tätig und ging 1988 nach Brasilien. Sei 1997 arbeitet er in der Gefängnispastoral der Erzdiözese Sao Paulo. In Anbetracht der Tatsache, dass in Brasilien 53 Mio. Menschen unter der Armutsgrenze leben, steigt die Kriminalität. Brasilien steht weiterhin auf der Liste der Länder mit Menschenrechtsverletzungen. Es gibt zwar keine politischen Gefangenen mehr, noch ist die Redefreiheit eingeschränkt, allerdings ist die Zahl der Vorfälle, die einer modernen Zivilisation widersprechen alarmierend. ACAT arbeitet mit Behörden, mit nationalen und internationalen Menschenrechtsorganisationen zusammen, um das Ziel der Abschaffung der Folter und Todesstrafe zu erreichen.

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