Internationale Beziehungen des Landes Steiermark

Internationale Beziehungen von Regionen sind in einem integrierten Europa und in einer globalisierten Welt ein wichtiges Mittel zur Politikgestaltung.

Die Steiermark nützt traditionell ihre Funk­tion als Schnittstelle zu anderen Ländern und profitiert als Exportregion in hohem Maße von ihrer guten internationalen Vernet­zung. Aktive Außenbeziehungen und Inter­nationalität sind wichtige Standortfaktoren - nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für vie­le andere Bereiche wie Bildung, Wissenschaft, Forschung, Kultur, Sport oder Tourismus, und sie prägen auch das Image einer Region. 

Für die Steiermark sind internationale Beziehungen vor allem zu den Nachbarländern Österreichs von Bedeutung.  Sie sind aber auch mit anderen Regionen in Europa und weltweit wichtig, wenn es gemeinsa­me Interessen mit der Steiermark gibt.

Internationale Beziehungen sind natürlich auch eine stra­tegische Angelegenheit, da man sich an Parametern wie Bedürfnisse sowie Mehrwert orientiert. 

Die Ergebnisse sieht man in den gemeinsamen Projekten, innerhalb und außerhalb der Europäischen Union, in der Unterstützung konkreter Kooperationen von Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Kultur, in politischen grenzüberschreitenden Ab­stimmungen, im Erfahrungsaustausch sowie in der Netzwerkarbeit in unterschiedlichen Organisationen.
Die Steiermark wirkt durch regionale Zusammenarbeit insbeson­dere an den Zielen der Europäischen Nach­barschaftspolitik mit: Stärkung der Stabilität von Staaten und Regionen außerhalb der EU durch Kooperation.

Partnerregionen des Landes Steiermark

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Aktuelle Maßnahmen und Schwerpunkte

  • Kooperation im Nachbarschaftsraum
  • aktive Mitgestaltung der  Alpen- Adria-Allianz
  • Joint-Committee mit Slowe­nien
  • Westbalkanschwerpunkt: regionale Zusammenarbeit mit Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien
  • Kooperationsschwerpunkte mit Ländern der „Östlichen Part­nerschaft der Europäischen Union″, mit Russland und Zentralasien sowie mit Chi­na (neue Seidenstraße)
  • Intensivierung der  bilateralen regionalen Partnerschaften
  • Vernetzung steirischer Akteurinnen und Akteure, die international tätig sind, insbesondere aus den Bereichen Wirtschaft, Bildung und Kultur
  • Stärkung und Nutzung des Netzwerks von  Auslandssteirerinnen und Auslandssteirern
  • Ausbau der  FairStyria-Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDGs) sowie als Beitrag zu den aktuellen Schwerpunkten der Europäischen Union (Klimaschutz, Digitalisierung, Stärkung Europas in der Welt sowie Stärkung eines demokratischen und transparenten Europas).
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